WHO Health promoting hospitals / Aims of the Health promoting hospitals' network (HPH) task force on migrant-friendly hospitals

http://www.euro.who.int/healthpromohosp/20041208_1

http://www.mfh-eu.net/public/home.htm

 

MIGRANT FRIENDLY HOSPITALS

 

Wo liegen im Alltag die Probleme, die sich mit Migrantinnen und Migranten ergeben?

 

Die kulturelle Diversität macht sich an verschiedenen Orten bemerkbar:

im Gespräch zwischen Arzt/Ärztin und PatientIn, bei den einzelnen Pflegehandlungen, auf der Notfallstation, auf der Geburtenabteilung, bei der Infrastruktur, bei den Kultusräumen, in der Küche usw. Immer stellt sich die Frage: Wie kann das Spital sicherstellen, dass es die Lebenswelten der Patientinnen und Patienten richtig versteht, und wie kann es zum

Heilungserfolg am besten beitragen, auch dann, wenn die sprachliche und kulturelle Verständigung nicht ohne weiteres gegeben ist.

http://www.suchtundaids.bag.admin.ch/imperia/md/content/spectra/85.pdf

Gründe für das EU-Projekt

 -  vermehrte Migration

 -  soziale Ungleichheit und Benachteiligung

 - mangelndes Gesundheitsbewusstsein „health literacy“

 - mangelndes Wissen um Gesundheitssystem –

- erschwerter Zugang

  Spitäler sind oft die erste Anlaufstelle – große Herausforderung

 

Ziele

  - Identifikation von Problemen

 -  Entwicklung guter Modelle

  - Förderung des Gesundheitsbewusstseins

  - Verbesserung der Dienstleistungen für Migranten und ethnische Minderheiten Patientenorientierung auch für diese

http://www.univie.ac.at/lbimgs/present/jf24112004.pdf

 

Beim Projekt „Migrantenfreundliches Krankenhaus“  (EU-Projekt „Migrant friendly hospital“) beteiligen sich 12 Krankenhäuser aus 12 europäischen Ländern.  Ein migrantenfreundliches Krankenhaus zeichnet sich durch einen sensiblen Umgang mit den kulturellen Unterschieden seiner Patienten nicht-deutscher Herkunft aus. Um die Qualität der Versorgung von Migrant/-innen zu verbessern, gilt es als Hauptaufgabe, sie zu befähigen, behindernde Barrieren im Sinne der Partizipation zu überwinden und sich somit in die Gesellschaft zu integrieren.

 

Das Immanuel-Krankenhaus nimmt als deutsches Pilotkrankenhaus teil. Durch das Vivantes Klinikum Neukölln wird es als Observer-Krankenhaus begleitet. Befragungen, die im Pilotkrankenhaus durchgeführt wurden, lieferten folgende Ergebnisse: Migrant/- innen haben neben der Schwierigkeit sich zu sprachlich zu verständigen, auch Probleme in der gesundheitsrelevanten Informationsvermittlung und -aufnahme sowie bei der Beschreibung ihrer Symptome.

Ihre Sichtweisen auf Gesundheit und Krankheit unterscheiden sich aufgrund verschiedener traditioneller Hintergründe von denen deutscher Ärzte und Pflegenden. Andererseits verfügen Mitarbeiter/-innen der Krankenhäuser nur über eine mangelhafte

kulturelle Kompetenz. So gaben die befragten Personen einen Mangel an adäquater,  ihrer Kultur entsprechender Nahrung sowie einen Mangel an Aufmerksamkeit für ihre Religiösität an.

Praktische Erfahrungen dieser Idee wurden durch Beate Lieske, HPH- und Qualitätsbeauftragte des Immanuel-Krankenhauses Berlin, beigesteuert. Im Sinne der Organisationsentwicklung wird die Strategie mit Hilfe der Balanced Scorecard umgesetzt. Ein Logo soll über die „migranentenfreundliche“ Ausrichtung des Hauses informieren.

Für den interkulturellen Umgang im ambulanten und stationären Bereich wird derzeit eine Leitlinie entwickelt. In Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern werden Übersetzungsangebote für allgemeine und fachliche  Informationen bereitgestellt. Zudem ermöglichen Piktogramme eine bessere Orientierung für alle Patient/-innen im Haus.

http://www.gesundheitberlin.de/download/Infodienst_4_03.pdf

 

migrant-friendly hospitals

Final Report Project at: Immanuel-Krankenhaus GmbH, Rheumaklinik Berlin-Wannsee, Germany

http://www.mfh-eu.net/public/files/experiences_results_tools/pilothospitals/DE_Immanuel_Krankenhaus.pdf

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in der Schweiz

Migrant friendly Hospitals

http://www.hplus.ch/main/Show$Id=3988.html

 

Hebammen / Österreich

http://zeitung.hebammen.at/2005/01_05.htm